KI für den Menschen – Intelligente Lösungen für die Wissensgesellschaft
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen, Labore in Berlin und Darmstadt sowie Außenstellen in Lübeck und Trier. Das DFKI ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien auf der Basis von Methoden der Künstlichen Intelligenz die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung Deutschlands.
In 28 Forschungsbereichen, neun Kompetenzzentren und acht Living Labs werden ausgehend von anwendungsorientierter Grundlagenforschung Produktfunktionen, Prototypen und patentfähige Lösungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie entwickelt. Die Finanzierung erfolgt über Zuwendungen öffentlicher Fördermittelgeber wie der Europäischen Union, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), der Bundesländer und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie durch Entwicklungsaufträge aus der Industrie. Der Fortschritt öffentlich geförderter Projekte wird zweimal jährlich durch ein internationales Expertengremium (Wissenschaftlicher Beirat) überprüft.
Neben den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland und Bremen sind im DFKI-Aufsichtsrat zahlreiche namhafte deutsche und internationale Hochtechnologie-Unternehmen aus einem breiten Branchenspektrum vertreten. Das erfolgreiche DFKI-Modell einer gemeinnützigen Public-Private Partnership gilt national und international als zukunftsweisende Struktur im Bereich der Spitzenforschung.
Das DFKI engagiert sich in zahlreichen Gremien für den Wissenschafts- und Technologiestandort Deutschland und genießt weit über Deutschland hinaus hohes Ansehen in der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Derzeit arbeiten etwa 930 hochqualifizierte Angestellte aus Wissenschaft und Verwaltung und rund 630 studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 76 Nationen an über 560 Forschungsprojekten. Das DFKI dient jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als Karrieresprungbrett in Führungspositionen in der Industrie oder in die Selbstständigkeit durch Ausgründung von Unternehmen. Mehr als 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im Laufe der Jahre als Professorinnen und Professoren auf Lehrstühle an Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland berufen.
Bisher wurden u.a. diese Projekte in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz umgesetzt

DA4JET: Digitaler Assistent für das Journal Entry Testing

TeachTAM – Machine Teaching with Hybrid Neuro-symbolic Reinforcement Learning, The Apprenticeship Model

VisEP – Visualisierung von Entscheidungen in Prozessen

OpenSCENE – Prozedurale Realitätserfassung für die Generierung kritischer Szenarien im Rahmen der Bewertung und Zertifizierung von autonomen Fahrzeugen

SAM – Scientific Argument Mining

VRGiO – Entfernte Zusammenarbeit in Virtueller Realität mittels greifbarer Intelligenter Objekte

PROMISE – Prozessoptimierung durch Kombination von Produktionsprozess- und produktspezifischen Daten

APX-HMI – Ein adaptives und personalisiertes Human-Machine-Interface im Fahrzeug für ein erhöhtes Nutzererlebnis

AuTexx – Automatische Auswertung von Textkomplexität

ViRUX – Virtual Reality zur Verbesserung der User Experience bei der Exploration von Prozessketten mittels Haptik

QuIS – Die Qual der Standortwahl – Wissensbasierte Entscheidungsfindung über geografische und ökonomische Standortfaktoren

RefMod@RunTime – Induktive Entwicklung von Referenzmodellen mithilfe von Maschinensemantik und deren praktische Evaluation

INGAME – Integration von nutzer-adaptierbaren Gamification-Elementen in das tägliche Leben zur Akzeptanzsteigerung von Gamification am Arbeitsplatz

MOBIDA|AD – Modul für die „Big-Data“ Analyse von Autoumgebungsdaten

ProMo4ProM – Production Monitoring for Process Mining

Body Analyzer – Mobile Erfassung und Analyse von 3D Körpermodellen

DriveSense – Ableitung des Situationsbewusstseins anhand der visuellen Umgebungswahrnehmung des Fahrers für das hochautomatisierte Fahren

CARE – Context-sensitive Adaption of User Interfaces

SADiS – Smart Attention-Directing Shelf

IDENTIFY – Intelligent Event-Driven Business Process Forecast

KomBInoS – Modellgetriebene Komposition von multimodalen dialogischen Dienst- und Prozessbenutzungsschnittstellen im Internet der Dienste

SPEII – Simulations-Plattform zur Evaluation von innovativen Interaktionstechniken

MorphableUI – Morphable User Interfaces

DuRMaD – Dual Reality Management Dashboard für den Einzelhandel

SCORE – Collaborative Enrichment of Business Processes

OMM+ – Industrienahe Erweiterungen für OMM-basierte digitale Objektgedächtnisse

AppScrobbler – Plattform zur Studie von Nutzungsdaten mobiler Applikationen

Intellektix – Intelligente Informationsextraktion für das Entdecken und Verknüpfen von Wissen

SafeChild – Adaptives Sicherheitstraining für Kinder in einer multimodalen immersiven Lernumgebung

ISSA – Inferenzbasierte Suche auf Supportanfragen

DaaS+ – Display as a Service Plus

AdAPT – Ein universeller Ansatz zur inkrementellen Aktivitätserkennung und -vorhersage in Smart Microgrids

SiMILaR – Verbesserung von Software-Usability durch das Mining interorganisationaler Referenzprozesse bei der Nutzung betrieblicher Anwendungssoftware

SEMA – Entscheidungen von Autofahrern in Bezug auf semiautonome Manöver: Unterstützung natürlicher Lernprozesse

Car2X PADE – Platform for Application Development and Evaluation

SINFIO – Suche in den Informationsmanagementsystemen von Morgen



















