Universität Stuttgart

Universität Stuttgart

Die Universität Stuttgart mit einem Angebot von 150 Studiengängen und fast 26.000 Studierende setzt ihren Fokus stets auf den als „Stuttgarter Weg“ bezeichneten Ansatz. Dieser besteht aus der fächerübergreifenden Zusammenführung der Natur-, Geistes-, Ingenieur- und Gesellschaftswissenschaften. Darauf aufbauend sollen Forschung und Lehre kombiniert werden, um interdisziplinär in allen zehn Fakultäten zukunftsorientierte Fragestellungen gemeinsam und vorausschauend zu lösen.

Kooperationen intern wie außeruniversitär führen unter anderem zum 2016 erworbenen Weltrekordtitel in der terrestrischen Funkübertragung. Ein weiteres Beispiel für die gelungene Zusammenführung zwischen Lehre, Forschung und Industrie ist der Forschungscampus „Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles“ (ARENA2036), bei dem die Universität gemeinsam mit den Partnern an einer verbesserten Produktion oder dem Leichtbau forscht.

Die Universität Stuttgart setzt bei ihrer Forschung auf acht Forschungsschwerpunkte aus 18 Kompetenzfeldern, von denen sich drei der Grundlagenforschung widmen. Weiterführend sollen Studentinnen und Studenten in ihrem verantwortungsbewussten und eigenständigen Handeln gezielt gefördert werden um weiterführend als Experten die Vision, Produktentstehungs- sowie Produktlebenszyklen zu erforschen und die nachhaltige Entwicklung innovativer Konzepte zu realisieren.

Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik

Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik durchdringen alle Bereiche des modernen Lebens. An der Fakultät 5 der Universität Stuttgart beschäftigen wir uns mit einer entsprechend breiten Auswahl an Fragestellungen, und sind dabei sehr erfolgreich. Unsere Reputation als eine forschungsstarke ingenieurswissenschaftliche Fakultät wird durch unser gutes Abschneiden in Drittmittel-Rankings belegt. Beispiele für die Fragen, die wir uns stellen sind:

  • Wie wird Telekommunikation noch zuverlässiger?
  • Unter welchen Voraussetzungen können Dinge intelligent und zielgerichtet miteinander kommunizieren?
  • Wie unterstützt die Technik alte oder chronisch kranke Menschen im Alltag?
  • Wie stelle ich sicher, dass mich mein Auto versteht?
  • Wie sieht die Fertigungsstraße der Zukunft aus?
  • Was passiert mit ausgedienten Solarmodulen?

Damit decken wir in der Informatik und Informationstechnik das gesamte Spektrum der Informations- und Kommunikationstechnologien ab: Beginnend bei der Nano- und Optoelektronik, über die Grundlagen von Hardware und Software bis hin zu hoch komplexen Anwendungssystemen sowie deren Darstellung in Bild und Sprache. Weitere wichtige Kompetenzbereiche in der Elektrotechnik sind die Energiewandlung, die Stromerzeugung und -verteilung in umweltschonender Weise sowie die Forschung zu Leistungshalbleitern.

Wir kooperieren in Forschung und Lehre mit zahlreichen Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Universität. Hervorzuheben sind gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte mit dem Maschinenbau, mit der Mathematik und Physik sowie mit der Philosophisch-Historischen Fakultät im Bereich Digital Humanities. Auch an den Exzellenzprojekten GSaME, IntCDC und SimTech sind wir beteiligt. Wir haben Kooperationsprojekte mit Industrie und Hochschulen, insbesondere das Robert-Bosch-Zentrum für Leistungselektronik und das Herman-Hollerith-Zentrum (beide mit der Hochschule Reutlingen). Zudem beteiligen wir uns an zwei kooperativen Promotionskollegs zum Thema „Digital Media“ und „Service Computing“.